Reitkurs mit Gereon Wimmer

Schon seit Wochen haben wir uns auf den Kurs gefreut… Uns ging so viel durch den Kopf: Hoffentlich wird es nicht zu heiß! Hoffentlich ist Gereon mit unserer Arbeit und unseren Hausaufgaben vom letzten Kurs zufrieden! Was wird uns Gereon diesmal mit auf den Weg geben? Etc., etc., etc., ...

Julia hat den Kurs wie immer sehr gut organisiert (Julia, vielen Dank dafür!) und die Zeiteinteilung für Freitag zum Vorreiten vorbereitet. Mit dabei waren: Kirsti mit Blika und Sina, Julia mit Topi, Claudia G. mit Mókolla, Alma mit Bliki und Paul, Ulla mit Perla, Tina mit Ólina, unser einziger Mann Tom mit Penacho und ich mit Kettlingur und Kjammi.

Mit einer halben Stunde Verspätung (Gereon steckte leider im Stau fest) ging es am Freitag um 14.30 Uhr los. Zwei Pferde kannte Gereon noch nicht. Kjammi, der seit Mitte Mai am Stroblhof steht und Ólina, die erst einen Tag vor Kursbeginn aus Österreich anreiste. Alle anderen Reiter/Pferd-Paare waren altbekannt.

Am Freitag erwischten wir es mit dem Wetter ganz gut. Es war ein bisschen bewölkt, die Sonne kam immer mal wieder ein wenig raus und es regnete –Gott sei dank- nicht. Alle Teilnehmer stellten ihre Pferde vor und Gereon ritt jedes Pferd kurz persönlich um sich einen Überblick über den aktuellen Trainingszustand zu verschaffen. Im Anschluss an jede Stunde stellte uns Gereon seinen Plan fürs Wochenende vor. Alle waren guter Dinge und freuten sich sehr auf das bevorstehende Wochenende. Abends gingen wir (fast) alle zum Italiener und ließen den Tag gemütlich ausklingen…

Samstag: Leider Regen! Manchmal mehr, manchmal weniger! Es regnete zeitweise allerdings so heftig, dass manche Kursteilnehmer nach der Reitstunde nach Hause fahren mussten, um sich trockene Klamotten zu holen. Aber das sollte unserer Stimmung keinen Abbruch tun! In zweier Gruppen eingeteilt, verflog der Tag im Nu. Jeder Teilnehmer hatte seine individuellen Aufgaben: z.B. arbeiteten Tom und sein Argentinier Penacho am Tölt, Julia und Topi an der Versammlung und Alma vertiefte die Bodenarbeit mit Paul.

Am Sonntag meinte es der Wettergott viel besser mit uns. Der Himmel war strahlend blau und die Sonne brannte wieder auf uns nieder. Alle Kursteilnehmer und Zuschauer waren um den mitgebrachten Sonnenschirm von Julia sehr dankbar (übrigens war der Sonnenschirm am Samstag gegen den Regen auch eine sehr große Bereicherung). In den Vormittagsstunden wurde die Arbeit vom Vortag vertieft und Gereon hat mit jedem Teilnehmer einen Plan für die folgenden Wochen erarbeitet. Da man den meisten Pferden die Anstrengung vom Vortag anmerkte, entschieden sich einige „Paare“ nachmittags für Bodenarbeit. Longenarbeit, Doppellonge oder Langer Zügel – was das Herz begehrte...

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es wieder ein super toller Kurs war. Wir haben alle sehr viel gelernt. Die Fortschritte hat man bei allen Reitern und Pferden gesehen. Die Hausaufgaben für den September-Kurs sind nicht zu knapp ausgefallen. Gereon war fordernd und verständnisvoll, hatte ein offenes Ohr für alle Fragen und Probleme und war immer gut gelaunt.

Gereon, vielen Dank für den schönen Kurs. Und Julia, vielen Dank für die Organisation.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Kurs, am letzten September-Wochenende!

Bilder vom Kurs gibt’s in der Galerie.