Ausbildungsportrait von Werner Brunnlechner...


...Schüler der Akademischer Reitkunst nach Bent Branderup


Werner auf "Jakon"

Bereits im Alter von 6 Jahren wünschte sich Werner Brunnlechner ein eigenes Pferd. Dieses sollte in der Garage seiner Eltern wohnen.

Schnell zeigte sich wann immer ihn ein Pferd begeisterte, war es spanischer Herkunft. Der Wunsch einen eigenen PRE-Hengst (PRE = Pura Raza Espanola) zu besitzen, begleitete ihn während seiner gesamten reiterlichen Ausbildung in den ortsansässigen Reitschulen. Die Begeisterung von spanischen Pferden brachte ihn über ein Seminar der Ausbilder der spanischen Hofreitschule zum Nikolaushof von Herrn Dr. Dörr.


Erst dort wurden die Weichen gestellt, sich von der Turnierreiterei abzuwenden und ganz auf die Hohe Schule zu konzentrieren. Fast zeitgleich ergab sich die Reitbeteiligung auf dem PRE-Hengst „Auriolo“. Dadurch öffneten sich für ihn neue Möglichkeiten, das Erlernte sofort umzusetzen und zu vertiefen.

Schon zu dieser Zeit halfen seine Tipps so manchem verzweifelten Pferdebesitzer weiter und die stetig wachsende Frage nach Unterricht brachte ihn dazu das Hobby zum Beruf zu machen.

Eine Reportage über Bent Branderup und seinen blinden Knabstrupper-Hengst „Hugin“ (der trotz seiner Behinderung Lektionen der Hohen Schule zeigt) weckten sein Interesse an der akademischen Reitkunst. Nach dem Besuch einiger Wochenendseminare beschloss Werner Brunnlechner ein mehrmonatiges Praktikum in Hamburg auf Hof Hellerholz bei Bent Branderup zu absolvieren.

Heute lebt  Werner Brunnlechner zusammen mit seinen Pferden in Höhenrain bei Starnberg. Von dort fährt er zu seinen Schülern in den Stall um die Grundlagen der akademischen Reitkunst zu lehren, welche die Inhalte der historischen Reiterei wieder belebt.

Mit durchdachter Gymnastizierung wird die Gesundheit des Pferdes erhalten und gefördert. Dies ist keine Frage von reiterlichen Fähigkeiten, sondern eine Frage von Geist und Körperbeherrschung.

Eines der Hauptziele in der Akademischen Reitkunst ist es die Tragkraft des Pferdes auszubilden ohne die Losgelassenheit zu verlieren. Dafür stehen Ihnen verschiedene Ausbildungswege zu Verfügung...


Werner auf "Querido"

Gymnastizierung am Boden und an der Longe:
Unabhängig vom Alter und Ausbildungsstand Ihres Pferdes führe ich Sie an unsere Ausbildungsziele in der Boden-Longenarbeit heran. Sie erlernen Ihr Pferd mit Biegung und Stellung vorwärts-abwärts nur mit dem Kappzaum und einer Longe (keine Verwendung von Hilfszügeln) in gutem Gleichgewicht zu formen und das Tragen vom inneren Hinterbein auszubilden. Darüber hinaus können wir das Pferd auch in der Bodenarbeit bereits in den Seitengängen gymnastizieren, so dass hier die verschiedenen Hinterhandtätigkeiten zum Schwerpunkt hin erzielt werden.

Gymnastizierung bereits gerittener Pferde:
Der Reiter erlernt hier die Schritte hin zu den Seitengängen der versalen und traversalen Tätigkeit.

Somit erarbeitet der Reiter sich mit seinem Pferd die Grundlage für die Versammlung (Tragkraft) bis hin zu den halben Tritten aus denen später die Piaffe und die Schulgaloppade erwachsen. Die Piaffe ist unser Schlüssel zur Reitkunst!


Gymnastizierung von physisch geschädigten Pferden:
Je nach Krankheitsbild des Pferdes, wird eine Gymnastizierung zum Aufbau der Muskeln bzw. der Gesamtoberlinienmuskulatur begonnen, um die erkrankten Gelenke in physiologisch sinnvollen Bewegungsabläufen zu trainieren und somit eine Entlastung dieser Bereiche zu erlangen.

Der Grundsatz „Die Dressur ist für das Pferd da – Nicht das Pferd für die Dressur“ zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Ausbildung der Pferde!

Kontaktadresse:
Werner Brunnlechner
Bachhauser Str.25
82335 Berg/Höhenrain
Handy: 0172/81 59 355

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